Abschaffung der Mietvertragsgebühr

Eine langjährige Forderung von Mietern und Vermietern wurde nun vom Nationalrat umgesetzt:

  • Mietvertragsgebühren für Wohnräume dürfen nicht mehr eingehoben werden.
  • Dies betrifft die gesetzliche „Mietvertragsgebühr“, nicht eine allfällige Maklerprovision.
  • Die Befreiung von der Vergebührung des Mietvertrags gilt für Mietverträge über Wohnraum, die ab dem 11. November 2017 abgeschlossen werden.
  • Bis zu diesem Tag abgeschlossene Wohnungsmietverträge sind unverändert gebührenpflichtig.
  • Bei gewerblich genutzten Immobilien wird die, an das Finanzamt abzuführende, Mietvertragsgebühr beibehalten.

Damit tritt in der Vermietung eine wichtige Verwaltungsvereinfachung ein.

Als Vermieter bedanke ich mich dafür und weiß mich mit meinen Mietern in dieser Sache einer Meinung.

Bisher galt folgende Regelung

  • Bisher musste bei unbefristeten Wohnungsmietverträgen 1 Prozent des 36-fachen monatlichen Bruttomietzinses bezahlt werden,
  • bei befristeten Wohnungsmietverträgen 1 Prozent des Mietzinses der Vertragsdauer,
    wenn die Mietverträge weniger als 3 Jahre befristet waren.
  • Bei befristeten Wohnungsmietverträgen von 3 Jahren oder mehr musste 1 Prozent des 36-fachen Bruttomietzinses bezahlt werden.

Weiterführende Links:

Arbeiterkammer

Finanzamt